Wie funktioniert das Internet?

Browser, Suchmaschine, client und Server - wozu?

Um eine Website zu gestalten, muss man verstehen, wie das Internet funktioniert. Eine Information befindet sich meist auf einer elementaren Webseite.

So sieht es aus: HTML

Im einfachsten Fall sitzt du zuhause am Computer und surfst im Internet. Vielleicht suchst du Informationen. Dabei helfen dir Browser und Suchmaschine. Die Suchmaschine (Bing, Google, Yahoo usw.) und der Browser (Firefox, Opera, Internet Explorer usw.) sind Computerprogramme, die deine Suche ermöglichen. Der Browser ist ein Programm zum Navigieren oder "surfen", die Suchmaschine zeigt dir Seiten an, wo du die gewünschten Inhalte finden kannst. Beide Programme bieten dir einen Service. Vergleiche den Browser mit einem Auto und die Suchmaschine mit einem Stadtplan, der dir sagt, wo die gesuchte Straße ist. Das ist die Internetadresse zu der man surft, z.B. "www.HTML.primitivecode.com". Die Informationen, die du dort abrufst, sei es über Grammatik oder über HTML oder sonst was, sind auf einem Computer gespeichert. Der Computer heißt "Server" und steht vielleicht in Düsseldorf oder in Hamburg. Wo, ist nicht wichtig. Wenn du "www.HTML.primitivecode.com" in deinen Browser eingibst (das ist der Client), so sendet der Browser eine Anfrage an diesen Server mit der Bitte, ihm Informationen zu schicken. Wenn du die Adresse richtig eingegeben hast und die Informationen auf dem Server liegen, so tut der Server genau das und schickt dir ein Paket mit Informationen, d.h. er sendet eine HTML-Datei an den Browser. Der Browser versteht die Sprache HTML sehr gut und zeigt dir dann die Informationen an, die du angefordert hast. Du musst verstehen, dass der Server überall stehen kann, in China oder in Amerika. Es spielt keine Rolle, wo der Computer ist, du kannst von ihm Informationen abrufen. Andererseits muss ein Client nicht ein Browser sein. Eine Spielekonsole ruft auch Daten und Informationen ab, wenn Menschen über das Internet (gegeneinander) spielen.

Ein Wort zu Wordpress & Co. - das sogenannte CMS

Du willst eine Webseite aufbauen, kreieren, schaffen, machen?

Im Internet hört man oft, dass ohne CMS nichts geht. Ich denke, das ist ein Mythos. Das Argument ist immer das gleiche folgende: Du hast viele Seiten, die du verwalten möchtest, dann ist es besser und effektiver, bestimmte Prozesse zu automatisieren.

Ich habe viel mit Wordpress gearbeitet, Joomla ist sogar viel komplizierter als Wordpress. Wenn du ein Plugin brauchst, dann musst du es erst einmal suchen. Das richtige Plugin wächst nicht am Baum, und oft sind die Plugins nicht professionell programmiert. Es treten Fehler auf, oder man wird gegängelt, Geld zu bezahlen, um bestimmte Features freizuschalten. Einige Plugins zerschießen sogar die komplette Seite, wer keine Sicherheitskopie hat, steht auf dem Schlauch. An kostenpflichtigen Plugins ist nichts Schlechtes, aber in der Zeit, die du mit der Suche, Installation und Pflege deiner Plugins verbringst und in der Zeit, die du brauchst, das CMS zu verstehen, also in der Zeit hast du schon PHP gelernt und deine eigene Seite programmiert. Du musst sowieso viel Zeit in das Schreiben und Konzipieren deiner Seite stecken. Ganz ehrlich: Du brauchst kein PHP. Eine HTML-Seite mit der Endung .html ist etwas Schönes, Sicheres und Handfestes.

Wie mache ich mir meine eigene Webseite?

Und wie das geht? Ganz einfach z.B. bei Schwarzkünstler eine Homepage bestellen. Ich bin kein Mitarbeiter von denen, ich empfehle die Firma, weil sie gut ist. Wenn du unbedingt ein CMS haben willst, gibst du das bei der Bestellung an oder aktivierst es in Plesk. Das ist die Benutzeroberfläche deiner Webseite. Das Einfachste ist, du benutzt ftp, um deine Inhalte hochzuladen. Dann brauchst du kein Plesk. Du lädtst eine Datei mit dem exakten Namen "index.html" in dein Stammverzeichnis, also auf der obersten Ebene, hoch. Das ist deine Landing-Page, die Seite, von der alles abzweigt, du erstellst dann Unterordner und verweist auf sie, in den Unterordnern erstellst du auch jeweils eine Datei index.html. HTML.Primitivecode.com ist z.B. so strukturiert, dass ich Unterordner für CSS, Javascript, HTML, und PHP habe. Auf index.html ist das Hauptmenu, von wo aus du die Dateien laden kannst, die im Ordner drin sind. Um in den Unterordner zu kommen, gibst du einfach den Namen des Ordners an, z.B.

<a href="http://www.HTML.primitivecode.com/html/">HTML-Kurs</a>

Einfach per ftp hochladen, dafür brauchst du ein Ftp-Passwort, das bekommst du von deinem Hoster, z.B. Schwarzkünstler. Der Support ist übrigens sehr nett. Ach ja, und du brauchst ein Ftp-Programm, um die HTML-Dateien hochzuladen. Aber du musst vorsichtig sein, wenn du im Internet etwas downloadest. Glaub mir, eine Homepage zu erstellen ist einfacher, als du denkst. Einfach machen!

Kostenlose Angebote

Da rate ich ab. Meistens hast du dann keinen Zugang zu den Ordnern auf dem Server. Webspace ist nicht so teuer wie man denkt. Mit 3€ (ca.) pro Monat bist du dabei und völlig unabhängig. Außerdem kannst du selbst über eingeblendete Werbung bestimmen, denn du bist ja der Webmaster.




    © primitivecode.com    Photograph by: unsplash-logoTrevor Cole